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Warum wurde meine IP-Adresse oder mein Domainname geblocklistet?

đź’ˇ Gut zu wissen
Dieser Artikel richtet sich an Nutzer von dedizierten IP-Adressen. Wenn Sie eine geteilte IP-Adresse nutzen und vermuten, dass diese geblocklistet wurde, wenden Sie sich an unser Support-Team, damit wir der Sache nachgehen können.

Eine Blockliste ist eine Sammlung von IP-Adressen oder Domainnamen, die von Internet-Service-Providern (ISPs) oder Anti-Spam-Lösungen identifiziert wurden, weil verdächtige Aktivitäten wie Spam, Phishing oder das Senden von E-Mails an Spam-Fallen vermutet werden. Geblocklistet zu sein bedeutet, dass Ihre IP-Adresse oder Ihr Domainname markiert und auf einer Blockliste erfasst wurde.

Es gibt zwei Arten von Blocklisten:

Bocklisten von ISP Blocklisten von Anti-Spam-Lösungen

Wenn Sie von einem ISP auf die Blockliste gesetzt werden, generieren Ihre E-Mails Softbounces, wenn sie an eine spezifische Domain gesendet werden, z. B Google oder Yahoo. Sie können die Softbounces einer Kampagne nach Domain einsehen, indem Sie zu Kampagnen > Statistiken gehen, den Bericht einer spezifischen Kampagne öffnen und die Registerkarte Nach Domain am Seitenende überprüfen.

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Kampagnenberichte nach Domain sind nur für Business- und Enterprise-Pläne (früheres Lite-Add-on oder die alten Premium- oder Enterprise-Pläne) verfügbar.

Wie finde ich heraus, ob ich geblocklistet wurde?

Wenn Sie eine groĂźe Anzahl an Softbounces von einer spezifischen Domain feststellen, kann das bedeuten, dass Sie geblocklistet wurden. Um zu erfahren, wo Sie die Fehlermeldung eines Bounce finden und ĂĽberprĂĽfen können, ob der Bounce verursacht wurde, weil Sie geblocklistet wurden, lesen Sie den Abschnitt Wo kann ich sehen, warum meine E-Mail gebounct wurde? in dem Artikel Was sind Softbounces und Hardbounces?.

Sie können auch einen Blocklisten-Check durchfĂĽhren, indem Sie Ihre IP-Adresse oder Ihren Domainnamen auf Websites wie Blacklistalert.org oder DNSChecker.org eingeben.

Sie können auf einer oder auf mehreren Blocklisten stehen. Jede Blockliste wird unabhängig verwaltet und hat eigene Kriterien für das Blocklisten einer IP-Adresse oder eines Domainnamens.

Warum wurde meine IP-Adresse oder mein Domainname geblocklistet?

Hier ist eine Liste der häufigsten Gründe, warum Sie möglicherweise auf die Blockliste gesetzt wurden:

Möglicherweise versenden Sie unerwünschte E-Mails

Der häufigste Grund, geblocklistet zu werden, ist derjenige, dass ISP davon ausgehen, dass Sie unerwünschte E-Mails oder Spam-E-Mails an Ihre Kontakte senden. Dies kann daran liegen, dass der Inhalt Ihrer E-Mails für die ISP wie Spam aussieht oder dass die Kontakte, die Sie ansprechen, kein Interesse an Ihren E-Mails haben, z. B. Kontakte aus einer gekauften Liste oder abonnierte Kontakte, die schon länger nicht mehr mit Ihren E-Mails interagiert haben.

Wenn Kontakte kein Interesse an Ihren E-Mails haben, kann es sein, dass sie diese als Spam melden. Ihr ISP bemerkt dies und kann Sie auf die Blockliste setzen.

In unserem speziellen Artikel Ihre Kontaktliste optimieren und bereinigen, um die E-Mail-Zustellbarkeit zu verbessern erfahren Sie mehr zur Bereinigung Ihrer Kontaktliste und dem Targeting aktiver Kontakte.

Ihre IP-Adresse ist nicht korrekt aufgewärmt.

Das Aufwärmen Ihrer IP-Adresse ist sehr wichtig, um von ISP als legitimer Absender angesehen zu werden. Wenn Ihre IP-Adresse nicht richtig aufgewärmt ist und Sie sofort Tausende von E-Mails auf einmal versenden, können Internetdienstanbieter misstrauisch werden und Ihre E-Mails nicht zustellen oder Sie auf die Blockliste setzen.

❗️ Wichtig
Wenn Sie in den letzten 30 Tagen keine E-Mails ĂĽber Ihre dedizierte IP-Adresse versendet haben, mĂĽssen Sie den Warm-up-Prozess erneut durchlaufen.

In unserem speziellen Artikel Ihre dedizierte IP-Adresse aufwärmen erfahren Sie mehr darüber, wie Sie eine IP-Adresse aufwärmen.

Ihre E-Mails landen in Spam-Fallen

Eine Spam-Falle ist eine E-Mail-Adresse, die verwendet wird, um Spammer und Absender zu identifizieren und zu filtern, die die Best Practices und/oder die Vorschriften der DSGVO für E-Mails nicht befolgen. Wenn Ihre E-Mails in Spam-Fallen landen, landen sie sehr wahrscheinlich im Spam-Ordner und Sie können auf die Blockliste gesetzt werden.

In unserem speziellen Artikel Was sind Spam-Traps und wie kann man sie vermeiden? erhalten Sie weitere Informationen zu Spam-Fallen.

Ihre IP-Adresse wurde versehentlich geblocklistet

Sie können allerdings auch auf die Blockliste gesetzt werden, wenn Sie die Best Practices für den E-Mail-Versand befolgen. Wenn eine IP-Adresse aufgrund von verdächtiger Aktivität geblocklistet wird, werden manchmal auch ähnliche IP-Adressen auf die Blockliste gesetzt.

Wie kann ich von einer Blockliste entfernt werden?

Da die Gründe für das Blocklisten für jede IP-Adresse oder jeden Domain-Namen spezifisch sind, gibt es keine allgemeingültige Lösung, um von einer Blockliste entfernt zu werden.

Wir empfehlen Ihnen dringend, sich an unser Support-Team zu wenden, damit wir untersuchen können, warum Sie auf der Blockliste stehen, und Ihnen erklären können, wie Sie vorgehen müssen, um von der Blockliste entfernt zu werden.

❗️ Wichtig
Wenn Sie bei einem ISP oder einer Anti-Spam-Lösung eine Anfrage stellen, um von der Blockliste entfernen zu werden, ist dies keine Garantie, dass sie Ihrer Anfrage nachkommen.

Wie kann ich verhindern, auf der Blockliste zu landen?

Hier sind ein paar Best Practices, die Sie beachten sollten, um nicht geblocklistet zu werden:

  • Befolgen Sie unsere Best Practices, um die optimale Zustellbarkeit Ihrer E-Mails sicherzustellen.
  • Stellen Sie sicher, dass Ihre Kontakte damit rechnen, von Ihnen zu hören, indem Sie nur E-Mails an abonnierte Kontakte senden.
  • Segmentieren Sie Ihre Kontakte nach ihren Interessen, um sicherzustellen, dass Sie die richtigen Kontakte mit den richtigen Inhalten ansprechen und so ihr Engagement erhöhen.
  • Bereinigen Sie Ihre Kontaktliste regelmäßig, um alle inaktiven oder ungĂĽltigen E-Mail-Adressen zu entfernen.
  • Bitten Sie die Empfänger, Ihre E-Mail-Adresse zu ihrem Adressbuch hinzuzufĂĽgen, damit Sie von den ISP als persönlicher Kontakt angesehen werden.
  • Verwenden Sie möglichst keine URL-VerkĂĽrzer, da diese häufig von Spammern verwendet werden, um ihre ursprĂĽnglichen URLs zu verschleiern.
  • ĂśberprĂĽfen Sie Ihren Blocklisten-Status, bevor Sie Ihre E-Mail-Kampagnen versenden, um sicherzustellen, dass Sie nicht auf der Blockliste stehen.

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Wenden Sie sich bei Fragen an unser Support-Team: Erstellen Sie einfach ein Ticket über Ihr Konto. Wenn Sie noch kein Konto haben, können Sie uns hier kontaktieren.