Übersicht über die Facebook-Werberichtlinien

Überblick

Bevor Ihr Facebook Ad angezeigt wird, wird es vom Facebook-Werbeteam geprüft, um seine Übereinstimmung mit den Werberichtlinien sicherzustellen.

Inhalt

In diesem Tutorial sehen wir uns die wichtigsten Elemente an, um Ihnen bei der Erstellung von Ads zu helfen, die die Facebook-Richtlinien erfüllen:

Häufige Fehler

Persönliche Attribute

Ads dürfen keine Inhalte enthalten, die sich auf persönliche Attribute beziehen oder diese implizieren. Beispiele hierfür sind Rasse, ethnische Herkunft, Religion, Überzeugungen, Alter, sexuelle Orientierung und Praktiken, geschlechtliche Identität, Behinderung, Gesundheitszustand (einschließlich physische und geistige Gesundheit), finanzieller Status, Mitgliedschaft in einer Gewerkschaft, Vorstrafenregister und Name.

Ihr Ad darf beispielsweise die Überschrift "Treffen Sie Senioren" beinhalten, nicht aber "Treffen Sie andere Senioren", da dies impliziert, dass Sie das Alter, ein persönliches Attribut des Empfängers, kennen. Auf der Website der Facebook-Werberichtlinien stehen weitere Informationen zur Verfügung.

Sexuell anzügliche Inhalte

Ads dürfen keine Inhalte für Erwachsene enthalten. Dazu zählen Nacktheit, Abbildungen von Personen in expliziten oder suggestiven Positionen und Aktivitäten, die übermäßig suggestiv oder sexuell provozierend sind.

Beispiele für erlaubte und nicht erlaubte Bilder finden Sie hier auf der Website der Facebook-Richtlinien.

Verwendung der Marke Facebook

In Ads, die auf Facebook- oder Instagram-Inhalte verweisen (einschließlich Seiten, Gruppen, Events oder Websites, die das Facebook-Login verwenden), darf im Ad-Text begrenzt auf "Facebook" oder "Instagram" Bezug genommen werden, um über das Ziel des Ads zu informieren. Ads dürfen die Marke Facebook nicht als markantestes oder wesentliches Merkmal darstellen. Die Markenassets von Facebook, zum Beispiel Design oder Farbe, dürfen nicht verändert werden, auch nicht im Rahmen von Spezialeffekten oder Animationen. Beispiel:

Was Sie tun sollten:

  • Das Wort "Facebook" immer in der Schriftgröße und in dem Stil des umgebenden Texts anzeigen
  • Das Wort "Facebook" immer in Großbuchstaben schreiben, außer es ist Teil einer Webadresse

Was Sie nicht tun sollten:

  • Das Facebook-Markenzeichen pluralisieren, Facebook als "FB" abkürzen oder als Verb verwenden
  • Das "f" oder das Facebook-Logo anstelle des Worts "Facebook" in einer Ad-Kopie verwenden
  • Das Facebook-Unternehmenslogo in einem Ad verwenden. Das Logo ist der Verwendung durch das Unternehmen vorbehalten.

Verwendung von Text in Ad-Bildern

Ad-Bilder, die weniger als 20 % Text enthalten, erzielen eine bessere Leistung. Daher erreichen Ads mit übermäßig viel Text möglicherweise weniger Personen oder werden von Facebook gar nicht angezeigt. Versuchen Sie, möglichst wenig oder keinen Text zu verwenden.

Mit dem kostenlosen Tool von Facebook können Sie überprüfen, wie viel Text Ihr Bild enthält. Auf der Website mit den Facebook-Werberichtlinien können Sie sich näher über diese Richtlinien informieren.

Verbotene und beschränkte Ad-Inhalte

Ads mit den folgenden Inhalten werden von Facebook nicht angezeigt:

  • Verstöße gegen die Community-Standards von Facebook
  • Illegale Produkte oder Dienstleistungen
  • Diskriminierende Praktiken
  • Tabakprodukte
  • Drogen und mit Drogen verwandte Produkte
  • Unsichere Nahrungsergänzungsmittel
  • Waffen, Munition oder Sprengstoff
  • Produkte oder Dienstleistungen für Erwachsene
  • Inhalte für Erwachsene
  • Verstöße gegen die Rechte Dritter
  • Aufsehenerregende Inhalte
  • Persönliche Attribute
  • Irreführende oder falsche Inhalte
  • Kontroverse Inhalte
  • Links zu nicht funktionierenden Landingpages
  • Überwachungsausrüstung
  • Falsche Grammatik, Zeichensetzung oder Obszönitäten
  • Persönliche Gesundheit und Vorher/Nachher-Bilder
  • Zahltagdarlehen, Bargeld-Vorschüsse und Bürgschaftsscheine
  • Multilevel-Marketing
  • Cent-Auktionen
  • Gefälschte Dokumente
  • Inhalte von niedriger Qualität oder störende Inhalte
  • Spyware oder Malware
  • Automatische Animationen
  • Nicht autorisierte Streaming-Mechanismen
  • Umgehende Systeme
  • Verbotene Finanzprodukte und Dienstleistungen

Besuchen Sie die Website mit den Facebook-Werberichtlinien, um mehr zu diesen Themen zu erfahren.

Beschränkte Ad-Inhalte

Die Anzeige von Ads mit dieser Art von Inhalten kann beschränkt werden, nach Ermessen von Facebook werden sie möglicherweise auch gar nicht angezeigt:

  • Alkohol
  • Dating
  • Glücksspiele mit echtem Geld
  • Staatliche Lotterien
  • Online-Apotheken
  • Nahrungsergänzungsmittel
  • Abonnementdienste
  • Finanzdienstleistungen
  • Markeninhalte
  • Studienkredit-Dienstleistungen
  • Politik oder Fragen von nationaler Bedeutung
  • "Bezahlt von"-Disclaimer
  • Produkte und Dienstleistungen in Kryptowährungen
  • Behandlungszentren für Drogen- und Alkoholsüchtige

Besuchen Sie die Website mit den Facebook-Werberichtlinien, um mehr zu diesen Themen zu erfahren.

Sicheres Ad-Targeting

Ad-Targeting oder Zielgruppensegmentierung darf nicht verwendet werden, um Benutzer zu diskriminieren, zu belästigen, zu provozieren, zu verunglimpfen oder um Praktiken der Verdrängungswerbung durchzuführen. Wenn Sie Ihre Ads auf benutzerdefinierte Zielgruppen zuschneiden, müssen Sie die geltenden Bedingungen für die Erstellung einer Zielgruppe einhalten.

Ad-Relevanz und Genauigkeit

Relevanz

Sämtliche Ad-Komponenten, einschließlich Text, Bilder oder andere Medien, müssen relevant und für das angebotene Produkt oder die Dienstleistung und die Zielgruppe angemessen sein.

Genauigkeit

Ads müssen das Unternehmen, das Produkt, die Dienstleistung oder die Marke, die beworben wird, klar darstellen.

Zugehörige Landingpages

Die Produkte und Dienstleistungen, die im Text eines Ads beworben werden, müssen jenen auf der Landingpage entsprechen, und auf der Zielwebsite dürfen keine verbotenen Produkte oder Dienstleistungen angeboten oder verlinkt werden.

Weitere Ressourcen