đŸŽ„ Optimale Verwendung Ihrer dedizierten IP-Adresse

Sie haben sich fĂŒr die Premium-Option einer dedizierten IP-Adresse entschieden. Hier finden Sie Tipps, um Ihre dedizierte IP-Adresse effizient zu nutzen und Ihre Zustellbarkeit zu optimieren.

1. Stellen Sie sicher, dass Ihre IP-Adresse einwandfrei konfiguriert ist

Auf https://account.sendinblue.com/senders/manage-ip werden mehrere wichtige Elemente angezeigt:

  • Aktivierung Ihrer dedizierten IP-Adresse
  • Versandstatus der IP-Adresse bei den verschiedenen Providern: Freenet, Vodafone ...

IP_use_en_1

2. Widmen Sie Ihrer Reputation höchste Aufmerksamkeit und pflegen Sie sie

Ihre Zustellbarkeit und die FĂ€higkeit Ihrer E-Mails, den Posteingang der EmpfĂ€nger zu erreichen, hĂ€ngen grĂ¶ĂŸtenteils von Ihrer Reputation bei den Providern ab. Bei dieser Reputation handelt es sich um das allgemeine Vertrauensniveau, das Ihren E-Mailings entgegengebracht wird. Sie entsteht aus der Kombination zweier Reputationen: der Ihrer IP-Adresse und der Ihrer Versand-Domain.

Die dedizierten IP-Adressen, die wir SendinBlue-Kunden zuteilen, sind neu, das heißt, ihre Reputation ist neutral. Die Domain oder Subdomain, die Sie mit Ihrer dedizierten IP-Adresse verbinden, ist jedoch im Allgemein bereits bekannt.

Mehrere Faktoren spielen fĂŒr Ihr Reputationsniveau eine entscheidende Rolle:

- Die „Beschwerden“

Wenn Ihre EmpfĂ€nger auf „Als Spam melden“ klicken, wird dies als Beschwerde verbucht. Diese Beschwerden wirken sich sehr negativ auf Ihre Reputation aus. Der von den Providern tolerierte maximale Beschwerdegrad liegt bei 0,1 %. Einige Provider geben den Ursprung dieser Beschwerden bekannt. In diesem Fall werden die betreffenden Kontakte bei SendinBlue automatisch auf die schwarze Liste gesetzt, auf die Sie ĂŒber die Suchmaschine zugreifen können.

- „Hardbounces“

Hierbei handelt es sich um nicht oder nicht mehr vorhandene E-Mail-Adressen. Die Menge der Hardbounces wird von den Providern als Indikator fĂŒr die „Neuheit“ und „Relevanz“ Ihrer Datenbank angesehen. Eine große Menge Hardbounces kann aus der Nutzung einer veralteten Datenbank resultieren oder – schlimmer noch – aus einer Datenbank, deren E-Mail-Adressen automatisch generiert wurden.

- „Spamtraps“ oder „Spamfallen“

Hierbei handelt es sich um falsche E-Mail-Adressen, die von den Providern genutzt werden, um Spammer in die Falle zu locken. Hierzu können von den Providern direkt erstellte oder alte, nicht mehr aktive E-Mail-Adressen verwendet werden, die die Provider gesammelt haben. Wird eine Kampagne entdeckt, die an ein „Spamtrap“ gesendet wurde, erhalten die Provider die Gewissheit, dass die Kampagne an Kontakte versendet wurde, die nicht ĂŒber das Opt-in-Verfahren zugestimmt haben: Es handelt sich also um Spam. Wird ein Spamtrap entdeckt, fĂŒhrt dies hĂ€ufig zu einem Blacklisting.

Bei SendinBlue stellen wir Ihnen direkt QualitĂ€tsindikatoren fĂŒr die Reputation Ihrer dedizierten IP-Adresse zur VerfĂŒgung: „Sender-Score“ (herausgegeben von Return Path) und „SenderBase“ (herausgegeben von Cisco). Die Werte der Indikatoren reichen von 0 bis 100, abhĂ€ngig von Ihrer Reputation. Ein Score ab 80 gilt als gutes Ergebnis.

Sehen Sie sich dieses Video an, um zu erfahren, wie Sie die Reputation Ihrer dedizierten IP-Adresse ĂŒberwachen können.

 

Bei Problemen mit der Reputation Ihrer IP-Adresse ist es wichtig, sie proaktiv zu lösen.

Möglicherweise wurde Ihre IP-Adresse bei unabhĂ€ngigen Blacklists wie Spamhaus gemeldet, falls der Verdacht von Spam-Versand besteht. ÜberprĂŒfen Sie zunĂ€chst, ob Sie Benachrichtigungen von solchen Blacklists erhalten haben. Falls ergĂ€nzende Schritte notwendig sind, um Ihre IP-Adresse von einer Blacklist zu entfernen, befolgen Sie die erhaltenen Anweisungen genau.

Unter UmstÀnden erhalten Sie auch Benachrichtigungen mit Tipps zur Optimierung Ihrer Performance von unserem Kundenservice.

Nachdem alle Probleme gelöst wurden, mĂŒssen Sie dafĂŒr sorgen, dass die Beschwerderate so niedrig wie möglich bleibt. Der Versand von gezielten E-Mails an zu 100 % mit dem Opt-in-Verfahren gesammelte Kontakte ist die beste Voraussetzung fĂŒr den Aufbau einer positiven Reputation.

3. Bereinigen Sie Ihre Datenbanken

Die unmittelbare Folge dessen, was oben behandelt wurde, ist die Notwendigkeit, saubere Datenbanken zu verwenden und diese regelmĂ€ĂŸig zu aktualisieren. SendinBlue hilft Ihnen dabei, indem die zur Bereinigung notwendigen Schritte automatisiert werden:

 

  • Abgemeldete Kontakte werden automatisch auf die schwarze Liste gesetzt.
  • „Hardbounces“ werden automatisch auf die schwarze Liste gesetzt (siehe 2.).
  • „Beschwerden“ werden automatisch auf die schwarze Liste gesetzt (siehe 2.).

 

Dies ist jedoch nicht ausreichend. Es ist außerdem wichtig, dass Sie Ihre Datenbanken sortieren, indem Sie vor dem Versand einer Kampagne diejenigen Kontakte auswĂ€hlen, die Ihre Kampagne tatsĂ€chlich erhalten möchten.